Wie Kann Man Phone-Tracking Effektiv Minimieren und Datenschutz Schützen?

April 3, 2025

In einer zunehmend digitalisierten Welt spielt der Schutz der Privatsphäre eine immer wichtigere Rolle. Smartphones haben sich zu unverzichtbaren Begleitern entwickelt, die nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Navigieren, Shoppen und für soziale Interaktionen genutzt werden. Diese Multifunktionalität birgt jedoch auch Risiken, insbesondere wenn es um das Tracking durch Apps und Dienstanbieter geht. Viele Nutzer sind sich nicht bewusst, dass ihre Geräte kontinuierlich ihren Standort und andere persönliche Daten preisgeben können. Durch einige einfache Maßnahmen lässt sich das Tracking minimieren und die eigenen Daten besser schützen.

1. App-Berechtigungen Kontrollieren

Ein erster Schritt, um das Tracking auf Smartphones einzuschränken, ist die Überprüfung der App-Berechtigungen. Über die Einstellungen des Mobilgeräts können Nutzer festlegen, welche Apps auf den Standort und andere sensible Daten zugreifen dürfen. iPhone-Nutzer haben die Möglichkeit, unter „Datenschutz & Sicherheit“ die Ortungsdienste für jede App individuell zu konfigurieren. Es empfiehlt sich, die Apps so einzustellen, dass sie erst nachfragen müssen, bevor sie den Standort verwenden, oder den Zugriff nur erlauben, wenn die App aktiv genutzt wird.

Bei Android-Smartphones gestaltet sich der Prozess ähnlich. Unter den Einstellungen können Nutzer das Standortsymbol antippen und den Standortzugriff für alle oder ausgewählte Apps aktivieren oder deaktivieren. Diese Optionen variieren je nach Hersteller, sind jedoch grundsätzlich vergleichbar mit den iOS-Einstellungen. Durch das bewusste Setzen von Berechtigungen lässt sich der ungewollte Zugriff auf persönliche Daten erheblich reduzieren.

Ein weiterer Aspekt ist der Schutz vor der Nutzung integrierter Sensoren zur genauen Standortbestimmung. Smartphones nutzen oft Signale und Daten wie die des Barometers oder Beschleunigungsmessers, um den Standort präzise zu ermitteln – auch ohne GPS-Signal. Nutzer von Android-Geräten können die „Standortgenauigkeit“ reduzieren, während iPhone-Besitzer diese Funktion für jede App separat steuern können.

2. Datenschutz-Einstellungen Optimieren

Ein effektiver Schutz der Privatsphäre umfasst auch die Anpassung weiterer Datenschutz-Einstellungen. Apple bietet unter „Datenschutz & Sicherheit“ die Option, das Tracking durch Drittanbieter zu reduzieren. Hier findet sich ein Schalter, der es ermöglicht, das Anfordern der Nachverfolgung durch neue Apps zuzulassen oder automatisch abzulehnen. So wird verhindert, dass unerwünschte Anfragen unbemerkt zugelassen werden.

Personalisierte Werbung spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle im Datenschutz. Sowohl Google als auch Apple bieten Einstellungen, um die Anzeigenkennung zu blockieren. Bei iPhone-Nutzern lässt sich dies unter der Datenschutzoption „Apple Advertising“ deaktivieren. Bei Android-Smartphones kann die Werbe-ID unter den Datenschutzeinstellungen gelöscht werden. Dadurch wird verhindert, dass personalisierte Werbung auf Basis des Nutzerverhaltens angezeigt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verwaltung der Google-Konto-Berechtigungen. Unter „Daten & Datenschutz“ im Google-Account können Nutzer die Kontrolle über den Standortverlauf übernehmen. Standardmäßig wird der Verlauf nach drei Monaten gelöscht, diese Einstellung kann jedoch personalisiert werden. Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Kontoberechtigungen lässt sich der Zugriff auf persönliche Daten besser steuern.

3. Browser und Suchmaschinen Wechseln

Nicht nur Apps, sondern auch Browser können den Standort des Nutzers preisgeben. Standardbrowser wie Safari oder Chrome sind oft so konfiguriert, dass sie den Standort automatisch erfassen. Um dies zu vermeiden, können Nutzer auf datenschutzorientierte Alternativen wie DuckDuckGo, Firefox Focus oder Ecosia umsteigen. Diese Browser greifen nur nach ausdrücklicher Zustimmung auf den Standort zu und bieten zusätzliche Schutzfunktionen vor Tracking.

Darüber hinaus lässt sich die Standortfreigabe für Websites generell steuern. In den Browser-Einstellungen können Nutzer festlegen, dass Websites immer erst nach dem Standort fragen müssen und eine automatische Weitergabe unterbunden wird. Durch die Wahl eines datenschutzorientierten Browsers wird ein weiterer Schritt unternommen, um die eigene Privatsphäre zu schützen.

Ein häufig übersehener Bereich ist die Nutzung der Funktionen „Find My“ bei Apple oder „Find My Device“ bei Google. Diese ermöglichen es, verlorene oder gestohlene Geräte zu orten, bergen jedoch auch das Risiko eines Missbrauchs. Sollte der Verdacht bestehen, dass jemand unbefugten Zugriff auf ein Apple- oder Google-Konto hat, kann diese Funktion vorübergehend deaktiviert werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Datenschutz für die Zukunft Sicherstellen

In unserer zunehmend digitalisierten Welt ist der Schutz der Privatsphäre von größter Bedeutung. Smartphones sind für viele Menschen tägliche Begleiter geworden. Sie dienen nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Surfen, Einkaufen und für die Kommunikation in sozialen Netzwerken. Diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bringen jedoch auch Gefahren mit sich, insbesondere durch das Tracking, das von Apps und Dienstanbietern durchgeführt wird. Viele Benutzer wissen nicht, dass ihre Smartphones ständig ihren Standort und andere sensible Daten übermitteln können. Durch einige einfache Schritte kann man das Tracking reduzieren und die eigenen Daten besser schützen.

Zum Beispiel sollte man Standortdienste und Hintergrundaktualisierungen deaktivieren, wenn sie nicht benötigt werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Berechtigungen von Apps regelmäßig zu überprüfen und unnötige Zugriffe zu entfernen. Auch die Nutzung von VPNs kann dazu beitragen, die Privatsphäre zu wahren. Letztendlich liegt es in unserer Verantwortung, bewusster mit unseren digitalen Begleitern umzugehen und uns gegen potenzielle Bedrohungen zu wappnen.

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