Test von OneDrive in Windows 11

Test von OneDrive in Windows 11

Die langjährige Kritik an Microsofts oft als aufdringlich empfundener Cloud-Integration in Windows scheint endlich Gehör gefunden zu haben, denn mit der Version 25## für Windows 11 erhalten Anwender entscheidende Werkzeuge zurück, um die Hoheit über ihre persönlichen Dateien zu wahren. Jahrelang führte die tiefe Verankerung von OneDrive im Betriebssystem zu Verwirrung und dem Gefühl des Kontrollverlusts, da wichtige Nutzerordner wie Dokumente, Bilder und der Desktop standardmäßig mit der Cloud synchronisiert wurden. Dieser Test beleuchtet die neuen Einstellungsoptionen und prüft, ob Microsoft sein Versprechen einlöst und den Nutzern wirklich mehr Autonomie über ihre lokalen Daten gewährt.

Zielsetzung des Tests Zurückgewonnene Datenhoheit für Nutzer

Im Kern dieses Artikels steht die Untersuchung der überarbeiteten OneDrive-Einstellungen in Windows 11, speziell in der Version 25##. Die zentrale Frage ist, ob die vorgenommenen Änderungen ausreichen, um eine der hartnäckigsten Kritiken am Betriebssystem zu entkräften: die als Bevormundung wahrgenommene automatische Synchronisierung privater Daten. Es wird bewertet, inwieweit die neuen Optionen den Nutzern tatsächlich ermöglichen, die Kontrolle über ihre lokalen Dateien zurückzugewinnen und die Datenspeicherung bewusst und transparent zu steuern.

Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der reinen Existenz dieser neuen Funktionen, sondern auch auf deren Zugänglichkeit und Verständlichkeit für den durchschnittlichen Anwender. Microsoft hat in der Vergangenheit oft leistungsstarke Werkzeuge bereitgestellt, diese aber tief in den Systemeinstellungen versteckt. Daher analysiert dieser Test, ob der Konzern diesmal einen benutzerfreundlicheren Weg gewählt hat, um die Verwaltung der eigenen Daten zu einer einfachen und bewussten Entscheidung zu machen, statt zu einer Hürde für technisch weniger versierte Nutzer.

Die Kernfunktionen Was hat Microsoft geändert

Die tiefe Integration von OneDrive in Windows 11 war bisher so konzipiert, dass sie für viele Nutzer fast unsichtbar im Hintergrund ablief. Bei der Einrichtung eines neuen PCs wurde die Synchronisation der wichtigsten Ordner oft als Standardoption präsentiert, was dazu führte, dass Dateien ohne explizite Zustimmung in der Cloud landeten. Diese Standardkonfiguration sorgte für erhebliche Verwirrung, insbesondere wenn Dateien plötzlich nur noch online verfügbar schienen oder der kostenlose Speicherplatz unerwartet zur Neige ging.

Mit dem Update auf Version 25## führt Microsoft nun gezielte Änderungen ein, um diese Automatismen aufzubrechen. Während des Setups eines bereits laufenden Systems erscheint nun eine klarere Wahlmöglichkeit, ob Dateien in OneDrive gesichert oder ausschließlich lokal auf dem PC gespeichert werden sollen. Noch wichtiger ist die neue Sektion im Menü „Windows Backup“, erreichbar über „Einstellungen“ und „Konten“. Hier können Anwender die Synchronisation detailliert steuern, für einzelne Ordner deaktivieren und, als wichtigste Neuerung, bereits hochgeladene Daten vollständig aus der Cloud zurück auf die lokale Festplatte verlagern.

Die neuen OneDrive Optionen in der Praxis

Die Benutzerführung zu den neuen Einstellungsoptionen ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist der Pfad über die Einstellungen zu „Windows Backup“ logisch, andererseits ist er nicht offensichtlich für jemanden, der gezielt nach OneDrive-Optionen sucht. Die relevanten Schalter sind somit nicht auf den ersten Blick zu finden, was eine bewusste Auseinandersetzung mit dem System erfordert. Hat man das Menü jedoch einmal erreicht, ist die Bedienung intuitiv. Die Schalter zum Deaktivieren der Ordnersynchronisation sind klar beschriftet und reagieren prompt.

Besonders hervorzuheben ist die Funktion zur Rückverlagerung der Daten. Beim Deaktivieren des Backups öffnet sich ein Dialogfenster, das den Nutzer vor die Wahl stellt: Sollen die Dateien in der Cloud verbleiben oder zurück auf den PC verschoben werden? Die Entscheidung für die lokale Speicherung löst einen zuverlässigen Prozess aus, der die Daten aus dem OneDrive-Ordner in die ursprünglichen Benutzerverzeichnisse (Dokumente, Bilder etc.) zurückkopiert und anschließend aus dem Cloud-Speicher entfernt. Im Test funktionierte dieser Vorgang reibungslos und löste effektiv das Problem der vermeintlich „verschwundenen“ Dateien, die sich tatsächlich nur in der Cloud befanden.

Vor und Nachteile der überarbeiteten Integration

Die Vorteile der neuen Implementierung liegen klar auf der Hand. Anwender erhalten eine gestärkte Autonomie und können nun explizit entscheiden, ob und welche Daten sie der Cloud anvertrauen möchten. Die Möglichkeit, das Cloud-Backup nicht nur zu stoppen, sondern auch alle bereits synchronisierten Dateien mit einem Klick zurückzuholen, ist ein signifikanter Fortschritt und eine direkte Antwort auf das langjährige Nutzerfeedback. Dies schafft Transparenz und gibt auch technisch weniger erfahrenen Nutzern die Kontrolle zurück.

Demgegenüber stehen jedoch auch Nachteile. Die neuen Optionen sind, wie bereits erwähnt, etwas unauffällig platziert und erfordern eine aktive Suche seitens des Nutzers. Gravierender ist jedoch die Tatsache, dass bei der Ersteinrichtung eines fabrikneuen PCs der Cloud-Upload weiterhin die Standardeinstellung bleibt. Microsoft drängt Nutzer nach wie vor zur Verknüpfung eines Microsoft-Kontos und aktiviert OneDrive initial. Wer eine rein lokale Speicherung wünscht, muss also direkt nach der Inbetriebnahme des Systems aktiv werden und die Einstellungen manuell anpassen, was eine bewusste Handlung erfordert und die Gefahr birgt, dass viele Nutzer bei der Voreinstellung bleiben.

Zusammenfassung und abschließende Bewertung

Die neuen Funktionen in Windows 11 25## stellen einen bedeutenden und begrüßenswerten Fortschritt dar. Microsoft reagiert damit direkt auf eine der lautstärksten und beständigsten Kritiken aus der Nutzergemeinschaft und schwächt die als aggressiv empfundene Cloud-Strategie spürbar ab. Die Implementierung gibt Anwendern ein wirksames Werkzeug an die Hand, um die Hoheit über ihre Dateien tatsächlich zurückzugewinnen.

Obwohl die Standardeinstellungen bei einer Neuinstallation weiterhin auf eine Cloud-Nutzung ausgerichtet sind, ist die Möglichkeit zur einfachen Korrektur nun gegeben. Die Umsetzung ist technisch sauber und ermöglicht es auch Laien, ihre Daten zuverlässig vom Online-Speicher auf die lokale Festplatte zu verlagern. Somit ist es eine klare Empfehlung für alle Nutzer, die eine lokale Datenspeicherung bevorzugen, sich aktiv mit diesen neuen Einstellungen auseinanderzusetzen und die Konfiguration nach ihren Wünschen anzupassen.

Fazit und Empfehlung für Anwender

Die durchgeführte Analyse zeigte, dass die Änderungen eine willkommene und längst überfällige Verbesserung für all jene darstellten, die OneDrive bewusst nicht oder nur selektiv nutzen möchten. Der Test hat bestätigt, dass der Prozess zur Rückholung der Daten zuverlässig funktioniert und die Kontrolle über die eigenen Dateien wiederhergestellt werden kann.

Für Nutzer, die einen neuen Windows-11-PC einrichten, war der wichtigste Ratschlag, direkt nach dem ersten Start den Pfad über die Einstellungen zu „Windows Backup“ aufzusuchen. Dort konnte die Synchronisation für die Ordner Dokumente, Bilder und Desktop deaktiviert und die Rückverlagerung der Daten angestoßen werden. Bestehende Nutzer, die ihre Konfiguration ändern wollten, fanden dort ebenfalls alle notwendigen Werkzeuge, um die volle und uneingeschränkte Kontrolle über ihre privaten Daten zurückzuerlangen.

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